Bundespolizei Gehalt
Bezahlung nach Bundesbesoldungsgesetz: Anwärterbezüge in der Ausbildung, danach A7 im mittleren und A9 im gehobenen Dienst. Bundesweit einheitlich — im Gegensatz zu den Landespolizeien mit eigenen Tabellen.
Bei der Bundespolizei gilt die Bundesbesoldung — anders als bei Landespolizeien, die eigene Tabellen beschließen. Einstieg ist der mittlere Dienst (A7) oder der gehobene Dienst (A9) nach dem Studium.
Besonderheiten gegenüber Landespolizeien
Die Bundespolizei versetzt bundesweit — dafür gibt es Umzugskosten- und Trennungsgeldregelungen. Bahnpolizei, Grenzpolizei, Flughafeneinsatz und geschlossene Einheiten bringen unterschiedliche Zuschlagsprofile mit.
Wer in Spezialverwendungen geht (Fliegergruppe, GSG 9, Personenschutz), erhält zusätzliche Verwendungszulagen; entsprechende Verfahren setzen mehrere Dienstjahre voraus.
| Phase | Amt | Hinweis |
|---|---|---|
| Ausbildung mD | Anwärterbezüge | 2,5 Jahre, Unterkunft gestellt |
| Studium gD | Anwärterbezüge | 3 Jahre Bachelor |
| Einstieg mD | A7 | Bahn-, Grenz-, Einsatzdienst |
| Einstieg gD | A9 | Sachbearbeitung, Führungslaufbahn |
Was das Netto real erhöht
Wechselschicht, Nachtdienst, Feiertagsdienst, Auslandseinsätze (z. B. Frontex) und Spezialverwendungen. Für die Planung gilt: Grundgehalt aus der Bundestabelle plus realistisch angesetzte Zuschläge — nicht Maximalwerte einzelner Monate.
Häufige Fragen
Wie viel verdient man bei der Bundespolizei?+
Der Einstieg erfolgt im mittleren Dienst in A7 und im gehobenen Dienst in A9 nach Bundesbesoldung, jeweils zuzüglich Polizeizulage und Zuschlägen.
Verdient die Bundespolizei mehr als Landespolizeien?+
Das hängt vom Vergleichsland ab, da Länder eigene Besoldungstabellen haben; Vorteile der Bundespolizei liegen oft bei Einsatz- und Verlegungszulagen.
Gibt es Zulagen für GSG 9?+
Ja, Spezialverwendungen sind mit zusätzlichen Verwendungs- und Erschwerniszulagen verbunden.
Bundespolizei Gehalt ist Teil der Kategorie Recht & Verwaltung und im Auswahlverfahren-Kontext von Deutschland relevant. Wer sich auf eine Spezialeinheit vorbereitet, sollte diesen Begriff sicher einordnen können — sowohl im theoretischen Teil als auch in der praktischen Umsetzung.
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Verwandte Begriffe
Vom Brutto gehen Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer ab — Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung fallen für Soldaten nicht an. Deshalb liegt der Netto-Anteil deutlich über einem gleich hohen Brutto in der Privatwirtschaft.
Feldjäger werden wie andere Soldaten nach A-Besoldung bezahlt; Einstieg als Feldwebeldienstgrad üblich ab A7. Spezialisierte Verwendungen wie Personenschutz oder Spezialkräfteunterstützung bringen Zulagen und Einsatzvergütungen.
Soldaten auf Zeit werden nach A-Besoldung bezahlt — Einstieg als Mannschaftsdienstgrad meist A3 bis A6, Feldwebeldienstgrade A7 bis A9. Dazu kommen Familienzuschlag, Stellen- und Erschwerniszulagen sowie freie Heilfürsorge.
Grundlage ist die Bundesbesoldung des Polizeivollzugsdienstes (üblich A9 aufwärts). Der Unterschied zum Regeldienst entsteht über Zulagen für besondere Verwendung, Alarm- und Bereitschaftsdienste sowie Sprung- und Tauchzuschläge.
A-Besoldung nach Dienstgrad plus die für die Verwendung typischen Zuschläge: Tauch-, Sprung- und Spezialkräftezulage sowie Auslandsverwendungszuschlag im Einsatz. Die Ausbildungszeit selbst wird regulär als Soldat auf Zeit bezahlt.
Offizieranwärter starten in A-Besoldung und werden während des Studiums an der Universität der Bundeswehr voll bezahlt. Mit Leutnant beginnt in der Regel A9, Hauptmann liegt bei A11 bis A12, Stabsoffiziere darüber.
