Pension als Berufssoldat
Berufssoldaten erhalten Ruhegehalt nach Soldatenversorgungsgesetz, berechnet aus ruhegehaltfähigen Dienstjahren und letzten Dienstbezügen. Besondere Altersgrenzen — im fliegenden und Spezialkräftedienst früher — verkürzen die Dienstzeit bis zur Pension.
Berufssoldaten erhalten Ruhegehalt nach dem Soldatenversorgungsgesetz. Berechnet wird es aus den ruhegehaltfähigen Dienstjahren und den letzten Dienstbezügen — besondere Altersgrenzen führen früher in den Ruhestand als in der Zivilwirtschaft.
Ruhegehalt, Übergangsgebührnisse, Nachversicherung
Berufssoldaten gehen mit Ruhegehalt in Pension. Soldaten auf Zeit erhalten stattdessen Übergangsgebührnisse und werden in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert — dazu kommt die Förderung durch den Berufsförderungsdienst.
Für die Lebensplanung heißt das: Die Entscheidung Berufssoldat oder Zeitsoldat ist weniger eine Gehaltsfrage als eine Versorgungsfrage.
| Status | Nach der Dienstzeit |
|---|---|
| Berufssoldat | Ruhegehalt nach Soldatenversorgungsgesetz |
| Soldat auf Zeit | Übergangsgebührnisse, Nachversicherung, Berufsförderungsdienst |
| Freiwilliger Wehrdienst | Keine Versorgung, Anrechnung von Dienstzeiten möglich |
Häufige Fragen
Wann können Berufssoldaten in Pension gehen?+
Es gelten allgemeine und besondere Altersgrenzen je Laufbahn und Verwendung; in fliegenden und Spezialkräfteverwendungen liegen sie deutlich niedriger.
Bekommen Zeitsoldaten eine Pension?+
Nein. Sie erhalten Übergangsgebührnisse, werden in der gesetzlichen Rente nachversichert und können den Berufsförderungsdienst nutzen.
Pension als Berufssoldat ist Teil der Kategorie Recht & Verwaltung und im Auswahlverfahren-Kontext von Deutschland relevant. Wer sich auf eine Spezialeinheit vorbereitet, sollte diesen Begriff sicher einordnen können — sowohl im theoretischen Teil als auch in der praktischen Umsetzung.
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Verwandte Begriffe
Monatliche Bezüge für Beamte auf Widerruf während Ausbildung oder Studium. Bei der Polizei liegen sie je nach Land und Laufbahn meist zwischen 1.300 und 1.600 Euro netto.
Dauerhafter Beamtenstatus nach erfolgreicher Probezeit, meist nach drei Jahren. Er bringt Unkündbarkeit, Beihilfe und Pensionsanspruch mit sich.
Status nach bestandener Laufbahnprüfung bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit (mehrjährige Probezeit).
Beamtenstatus während Ausbildung oder Vorbereitungsdienst; jederzeit widerrufbar, mit Anwärterbezügen.
Gesetzlich geregeltes Gehalt der Beamten nach Besoldungsgruppen (im Polizeivollzug meist A7 aufwärts), nicht frei verhandelbar.
Regelt Aufgaben und Befugnisse der Bundespolizei, etwa Grenzschutz, Bahn- und Luftsicherheit. Prüfungsrelevant im Rechtsteil des Einstellungstests.
