AAD 10
CHArmee-Aufklärungsdetachement 10, Berufs-Spezialeinheit (rund 90 Soldaten) und Kernkomponente des Schweizer KSK.
Falls du mit Begrifflichkeiten nicht klarkommst — wir haben hier für dich alles aufbereitet. Gültig für Deutschland, Schweiz, Österreich, Belgien & Luxemburg. Polizei sowie Militär.
265 Begriffe
Armee-Aufklärungsdetachement 10, Berufs-Spezialeinheit (rund 90 Soldaten) und Kernkomponente des Schweizer KSK.
Ausbildungsabschnitt der GSG-9-Schule nach bestandenem Auswahlverfahren.
Dreimonatige Grundausbildung jedes Soldaten mit Schießausbildung, Gefechtsdienst, Marschtraining und Wehrrecht.
Abfrage von Allgemein- und teils tagespolitischem Wissen im Einstellungstest.
Bezüge der Beamten auf Widerruf während der Ausbildung bzw. des Vorbereitungsdienstes.
Kleine Berufsarmee Luxemburgs; dient auch als Rekrutierungsbasis für die Polizei.
Ausbildungsabschnitt des KSK nach bestandener Potentialanalyse; rund 2,5 Jahre mit Spreng-, Sprung-, CQB- und Sprachausbildung.
Auszubildender Polizeiinspektor in Belgien (FR/NL aspirant).
Mehrstündiger Testtag mit Gruppendiskussion, Einzelinterview, Rollenspiel und teils Postkorbübung; bewertet Kommunikation, Stressresistenz, Entscheidungs- und Teamfähigkeit.
Messung der Hörschwellen in verschiedenen Frequenzen; im Einsatzdienst gelten enge Grenzwerte.
Schweizer Begriff für die polizeiliche Eintrittsprüfung. Entspricht der deutschen Einstellungsprüfung.
Geläufiger Begriff für die polizeiliche Eintrittsprüfung in Österreich.
Österreichische Bezeichnung für den polizeilichen Eignungstest, computergestützt über zwei Testtage.
Österreichischer Begriff für das polizeiliche Auswahlverfahren. Entspricht dem deutschen Einstellungstest.
Früherer Schweizer Begriff für die militärische Musterung, heute Rekrutierung.
Mehrstufiger Prozess zur Feststellung von Eignung, Leistung und Befähigung für eine Laufbahn oder Einheit.
Selten Pflicht, meist freiwillig; bewertet wird oft die Relativkraft (z.B. einmal Körpergewicht).
Sondereinheit der Polizei Basel-Landschaft.
Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit der Schweiz (früher Eidgenössische Zollverwaltung mit Grenzwachtkorps).
Dauerhafter Beamtenstatus nach erfolgreicher Probezeit.
Status nach bestandener Laufbahnprüfung bis zur Verbeamtung auf Lebenszeit (mehrjährige Probezeit).
Beamtenstatus während Ausbildung oder Vorbereitungsdienst; jederzeit widerrufbar, mit Anwärterbezügen.
20-m-Intervalllauf mit steigendem Tempo per Tonsignal; schätzt die Ausdauerleistung.
Testprinzip, kognitive Aufgaben direkt nach körperlicher Belastung zu lösen; zentral im neuen KSK-Verfahren.
Streitkräfte Belgiens (Belgian Defence) mit Heer, Luftwaffe, Marine und medizinischer Komponente.
Geschlossene Verbände der Länderpolizei für Großlagen, aus denen u.a. die BFE hervorgeht.
Gesetzlich geregeltes Gehalt der Beamten nach Besoldungsgruppen (im Polizeivollzug meist A7 aufwärts), nicht frei verhandelbar.
Anteil der Bewerber, der ein Verfahren erfolgreich abschließt; bei Spezialeinheiten oft im niedrigen Prozentbereich.
Schweizer Begriff für den Klimmhang: statischer Haltetest an der Stange.
Schema, nach dem Leistungen in Punkte übersetzt und vergleichbar gemacht werden.
Geschlossene Einheit der Bereitschaftspolizei für Großlagen, Demonstrationen und Festnahmen; in einigen Ländern Vorstufe zur SEK-Laufbahn.
Spezialisierte Einheit der Bundespolizei für Einsätze unterhalb der GSG-9-Schwelle, auch bei Terrorlagen.
Sporttest der Bundeswehr aus drei Disziplinen: 11×10-m-Sprinttest, Klimmhang und 1000-m-Lauf (im Auswahlverfahren häufig 3000-m-Fahrradergometer). Löste 2010 den Physical Fitness Test (PFT) ab.
Inlandsnachrichtendienst der Bundesrepublik.
Kriminalpolizeibehörde des Bundes mit Schwerpunkt Kapitaldelikte und organisierte Kriminalität.
In der Polizei meist Obergrenze um 30 (teils 28) als Triggerwert, nicht als alleiniges Ausschlusskriterium.
Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik.
Bundesweite Vollzugspolizei (früher Bundesgrenzschutz) für Bahn-, Luft-, See- und Grenzschutz, mit eigenem Auswahlverfahren.
Spezial- und Unterstützungsstrukturen der Bundespolizei rund um GSG 9 und Spezialkräfte.
Regelt Aufgaben und Befugnisse der Bundespolizei.
Eidgenössischer Berufsabschluss der Schweizer Polizei nach bestandener Grundausbildung.
Dienstverhältnis auf Lebenszeit bis zur Pension.
Streitkräfte Österreichs auf Basis der Wehrpflicht mit Grundwehrdienst und Kaderpersonal.
Hindernis- und Belastungsstation im KSK-Auswahlkontext.
Streitkräfte Deutschlands mit Heer, Marine, Luftwaffe, Streitkräftebasis, Sanitätsdienst und dem Cyber- und Informationsraum.
Ziviles Verwaltungs- und Logistikpersonal der belgischen Polizei (cadre administratif et logistique).
Laufbahn- und Besoldungsgruppen der luxemburgischen Polizei nach Bildungsniveau.
Computer-Assistiertes Testen: das computergestützte, teils adaptive Eignungs-Testverfahren der Bundeswehr (Psychologischer Dienst) zu Wissen, Sprache, Logik, Technik, Konzentration und Persönlichkeit. Wird im Karrierecenter durchgeführt.
Abwehr chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahren (ABC-Abwehr).
Untertest des Wiener Testsystems zu Aufmerksamkeit und Konzentration durch Figurenvergleich.
Einsatzbereitschaft, die durch periodische Tests aufrechterhalten wird.
12-Minuten-Lauf; gemessen wird die zurückgelegte Distanz als Maß der Ausdauer.
Nahkampf in Gebäuden; Standardausbildung bei KSK, SEK und GSG 9.
Synonym zu CQB, häufiger in US-Terminologie.
Multimodaler Reaktionstest des Wiener Testsystems mit gleichzeitigen optischen und akustischen Reizen; misst selektive Aufmerksamkeit unter Stress.
Regelt die Reihenfolge der Dienstgrade und die Vorgesetztenverhältnisse.
Sondereinheit der Kantonspolizei Zürich.
Polizist mit ausgebildetem Diensthund.
Rechtschreibtest im Polizei-Einstellungstest.
Von Vorbereitungsportalen genutzter Sammelbegriff für den kognitiven Einstellungstest der Polizei. Die Länder benennen und gestalten ihren Test unterschiedlich.
Test auf Betäubungsmittel im Rahmen der Eignungsuntersuchung.
Direktion für Spezialeinheiten; bündelt EKO Cobra, Observation, Entschärfungsdienst und Personenschutz.
Heeresverband, dem unter anderem KSK, Fallschirmjäger und Gebirgsjäger für die Krisenreaktion unterstehen.
Direktion der Sondereinheiten der belgischen Föderalen Polizei für Terror-, Geisel- und Hochrisikolagen; Vorläufer Group Diane und ESI.
Mehrstufiges Auswahlverfahren der deutschen Polizei für den Vollzugsdienst aus Sporttest, kognitivem Test, Medizin und Assessment-Center; je nach Bundesland ein bis drei Tage.
Spezialisierte Kräfte des Heeres als Zwischenebene zwischen klassischer Infanterie und KSK, etwa in Fallschirmjäger- und Gebirgsjägerverbänden.
Schweizer Begriff für die Eignungsprüfung in Sicherheits- und Polizeiberufen.
Frühere Bezeichnung (Eignungsfeststellungsverfahren) des KSK-Auswahlverfahrens; seit der Reform durch das Potenzialfeststellungsverfahren (PFV) ersetzt.
Schweizer Standardbegriff für das polizeiliche Auswahlverfahren aus Theorietest und Sporttest. Entspricht dem deutschen Einstellungstest.
Ansprechpartner der Polizei für Bewerber zu Voraussetzungen und Ablauf des Verfahrens.
Sammelbegriff für alle Prüfungen im EAV; oft synonym genutzt, umfasst streng genommen auch die medizinischen und psychologischen Einzelprüfungen.
Grundbedingungen für die Bewerbung: Staatsangehörigkeit, Schulabschluss, Alter, Gesundheit, einwandfreies Führungszeugnis, oft Führerschein Klasse B.
Bundeswehr-Lehrgang zu Überleben, Orientierung und Durchhaltefähigkeit im Feld. Gegliedert in EKL 1 (Basis) und EKL 2 (fortgeschritten, häufig Voraussetzung für Spezialkräfte-Aspiranten).
Gezielte körperliche und mentale Vorbereitung auf den Einzelkämpferlehrgang.
Einsatzkommando Cobra, österreichische Polizei-Spezialeinheit für Terror- und Hochrisikolagen; Sitz Wiener Neustadt, Teil der Direktion für Spezialeinheiten.
Älteste Polizei-Sondereinheit der Schweiz, Kantonspolizei Bern; Mitglied im Atlas-Verbund.
Korps- und Einheitsgeist; relevanter Soft Skill im Assessment-Center.
Luxemburgischer Begriff für die wettbewerbliche Aufnahmeprüfung der Police Grand-Ducale. Tests unter anderem in Französisch und Deutsch.
Österreichischer Begriff für den polizeilichen Vollzugsdienst.
Laufbahnbewerber für die Feldwebellaufbahn.
Fallschirmaufklärerkompanie 17 der Schweizer Armee, Milizformation im KSK.
Militärpolizei der Bundeswehr für Ordnungs-, Sicherungs- und Personenschutzaufgaben.
Unteroffiziersdienstgrad auf Truppführer-Ebene.
Spezialisierte Aufklärungskräfte des Heeres für verdeckte Aufklärung tief im Einsatzraum.
Prüfung mit Ishihara-Tafeln; eine Rot-Grün-Schwäche kann je nach Verwendung zur Nichttauglichkeit führen.
Luftlandeverbände des Heeres mit Sprungausbildung und Gefechtsdienst unter extremen Bedingungen; aus ihnen geht ein Teil der EGB- und Spezialkräftepipeline hervor.
Freiwilliger Wehrdienst von bis zu 23 Monaten als Einstieg in die Bundeswehr.
Police Fédérale / Federale Politie, die nationale Polizei Belgiens mit eigenem Auswahlverfahren.
Auszug aus dem Bundeszentralregister; ein einwandfreies Führungszeugnis ist Einstellungsvoraussetzung.
Grundausbildungslehrgang für die Verwendungsgruppe E2a der österreichischen Polizei.
Standardlaufbahn seit Abschaffung des mittleren Dienstes; dreijähriges Bachelorstudium an der Polizei-Hochschule.
Gebirgsinfanterie (Bad Reichenhall, Mittenwald), spezialisiert auf Gebirgs- und Wintergefecht.
Lauf über unbefestigtes Gelände; prüft Ausdauer unter erschwerten Bedingungen.
Feierliches Bekenntnis: Gelöbnis für Wehrdienstleistende, Eid für Berufs- und Zeitsoldaten.
Lauf oder Marsch mit definiertem Traglastgewicht über Strecke; Maß für Kraftausdauer.
Methode mit häufigen, submaximalen Wiederholungen zur Skill-Entwicklung, wirksam etwa für Klimmzüge.
Eliteinfanterie der Schweizer Armee; die Grenadierbataillone sind Milizformationen im KSK.
Frühere uniformierte Grenzschutzformation der Schweiz, heute Teil des BAZG.
Sondereinheit der Kantonspolizei Freiburg.
Schweizer Sporttest-Element zur Prüfung der Grundkraft.
Aerobe Basisfitness als Fundament für lange Belastungen wie Märsche und Läufe.
Wehrpflichtiger im Grundwehrdienst des Bundesheeres.
Bewertete Diskussion von vier bis acht Bewerbern zu einem Thema; beobachtet werden Beitrag, Führungspotential und Sozialkompetenz.
Gruppenübung im Bundeswehr-Offiziersauswahlverfahren zur Beobachtung von Führungs- und Sozialverhalten.
Spezialeinheit der Bundespolizei, gegründet 1972 nach dem Olympia-Attentat; zuständig für Terrorlagen auf Bundesebene, Hauptstandort St. Augustin.
Der formale Bewerbungsweg zur GSG 9 der Bundespolizei: Voraussetzungen, Eignungstest (EFV), körperliche Mindestleistungen und Ablauf des dreistufigen Auswahlverfahrens in Sankt Augustin.
Fallschirmsprung aus großer Höhe mit hoher Öffnung und Gleitflug über Distanz.
Fallschirmsprung aus großer Höhe mit niedriger Öffnung.
Spitzen-Unteroffizier, meist als Kompaniefeldwebel.
Führungsebene mit Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster.
Landstreitkräfte der Bundeswehr.
Taktischer Parcours aus Sprints, Sprüngen, Klettern, Kriechen und Lastentragen; Bestandteil fast aller Spezialeinheiten-Verfahren.
Frühere mehrtägige Dauerbelastungsprüfung der KSK-Auswahl; im neuen Verfahren durch wechselnde Belastungsphasen abgelöst.
Testbatterie im Wiener Testsystem zur Intelligenzdiagnostik mit mehreren Subtests; verbreitet bei Offiziersbewerbern.
Operative Grundlaufbahn der belgischen Polizei auf Niveau C.
Sammelbegriff für die kantonalen und kommunalen Polizei-Sondereinheiten der Schweiz.
Spezialeinsatzkräfte des österreichischen Bundesheeres in Wiener Neustadt; Zugang über den Jagdkommando-Grundkurs nach mehrwöchigem Auswahlverfahren.
Auswahl- und Grundlehrgang des Jagdkommandos, aus dem sich der Nachwuchs rekrutiert.
Rekrutierungsportal der belgischen Polizei (jobpol.be).
Einzelanforderung, deren Nichterfüllen sofort zum Ausscheiden führt.
Spezialkräfte der Marine für Einsätze aus dem und im Wasser, etwa Minentaucherei, Aufklärung und Zugriff.
Polizei eines Schweizer Kantons. Pendant zur deutschen Landespolizei.
Auswahlverfahren für KSK-, KSM- und EGB-Verwendung über mehrere Monate mit sehr hoher Durchfallquote.
Organisationsbereich für digitale Kriegsführung, gegründet 2017; Laufbahnen u.a. Cyber-Operator und elektronische Kampfführung.
Halten der Klimmzugposition auf Zeit; Maß für statische Haltekraft.
Volle Wiederholung vom gestreckten Arm bis das Kinn über der Stange ist; Maß für die Zugkraft des Oberkörpers.
Bei einigen Einheiten als Volumen- oder Gewichtstest (z.B. Wiederholungen auf Zeit oder 1,5x Körpergewicht).
Prüfung von Aufmerksamkeit und Sorgfalt unter Zeitdruck, etwa über Vergleichs- oder Durchstreichaufgaben (z.B. d2).
Kommando Spezialkräfte der Schweizer Armee; Dachverband der Sonderformationen.
Eliteverband der Bundeswehr in Calw für Terrorbekämpfung, Geiselbefreiung im Ausland und strategische Aufklärung; Weg über Eignungsfeststellung, Potentialanalyse und Ausbildung Spezialkräfte Heer.
Spezialeinheit der Marine in Eckernförde für amphibische Operationen, Bordeinsätze und Unterwassereinsatz; umfasst die Kampfschwimmer.
Orthopädische, kardiologische, neurologische, augenärztliche und HNO-Untersuchung.
Der formale Bewerbungsweg zum Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr: Voraussetzungen, Potenzialfeststellungsverfahren (PFV), körperliche Mindestleistungen und Ablauf bis zur Kommandoausbildung in Calw.
Was verdient ein KSK-Soldat? Grundbesoldung nach Bundesbesoldungsgesetz plus Spezialeinsatzkräfte-Zulage, Auslandsverwendungs-, Erschwernis- und Stellenzulagen — Übersicht der typischen Gehaltsbestandteile.
Die Polizeien der 16 Bundesländer mit jeweils eigenem Einstellungs- und Auswahlverfahren.
Regionale Polizeibehörde eines österreichischen Bundeslandes.
Wiener-Testsystem-Test mit 30 bis 60 Minuten durchgehender Konzentration auf eine monotone Aufgabe.
Polizei-Pendant zum Karriereberater; berät zu Karrierewegen und Einstellungsvoraussetzungen.
Test der Wiener-Testsystem-Batterie zum Merken und Wiedergeben von Mustern und Sequenzen.
Eingangsdienstgrad der Offizierslaufbahn, meist nach Offiziersausbildung und Studium.
Mehrstufige Ausbildungsphase bei KSK oder GSG 9 nach dem Auswahlverfahren über zwei bis drei Jahre.
Kraftausdauer des Oberkörpers, volle Wiederholung bei gerader Körperlinie.
Zuständig für Kapitaldelikte und organisierte Kriminalität; MEK-Einheiten sind meist hier angesiedelt.
DPT-Modul mit Zahlenreihen, Analogien und Schlussfolgerungen.
Police Locale / Lokale Politie, die kommunale Polizeiebene Belgiens.
Sondereinheit der Kantonspolizei Luzern.
Luftstreitkräfte der Bundeswehr.
Vigilanztest, bei dem seltene Abweichungen über lange Zeit erkannt werden müssen.
Drei Stufen der Sicherheitsüberprüfung: Ü1 einfach, Ü2 erweitert (z.B. KSK-Bewerber), Ü3 erweitert mit Sicherheitsermittlungen.
Nachrichtendienst der Bundeswehr; prüft Bewerber für sicherheitsrelevante Positionen wie das KSK.
Unterste Dienstgradgruppe der Bundeswehr (vom Schützen bis zum Oberstabsgefreiten).
Seestreitkräfte der Bundeswehr.
Grundrechenarten, Prozent- und Dreisatzaufgaben im Einstellungstest.
Unterscheidung zwischen einmaliger Höchstkraft und wiederholter Kraftleistung über Zeit.
Einstiegslaufbahn ab mittlerem Schulabschluss, in den meisten Bundesländern abgeschafft.
Schnellkraft-Test des Oberkörpers mit einem 3–5 kg schweren Ball.
Verdeckt arbeitende Einheit, meist beim LKA; Schwerpunkt Observation, verdeckte Ermittlung und Zugriff, stärker tarnungs- als taktisch-athletisch geprägt.
Psychische Belastbarkeit; bei SEK- und KSK-Verfahren zentraler Bewertungspunkt.
Prüfung des Kurzzeitgedächtnisses, z.B. Merken von Personen, Zahlen oder Sachverhalten.
Festgelegte Untergrenze in Zeit, Wiederholungen oder Distanz, die erreicht werden muss.
Körpergröße-Vorgabe im Polizeidienst; je Bundesland verschieden, von einigen Behörden (z.B. Bremen, Bundespolizei) abgeschafft.
Militärpolizei-Spezialdetachement, Berufsformation im Schweizer KSK.
Historische Tauglichkeitsuntersuchung der Wehrpflichtigen; seit Aussetzung der Wehrpflicht 2011 erfolgt die Eignungsfeststellung im Karrierecenter.
Laufbahnbewerber für die Offizierlaufbahn der Bundeswehr.
Höherer Unteroffizier, häufig stellvertretender Zugführer.
Schutz militärischer Liegenschaften als eigener Verwendungsbereich der Luftwaffe.
Ausbildungsabschnitt auf dem Weg zum Offizier der Bundeswehr, durchgeführt an der Offizierschule.
Bewerber für die Offizierslaufbahn mit eigenem Verfahren aus Assessment, Führungskompetenztests und Eignungsfeststellungsverfahren.
Mitglied einer Spezialeinheit mit operativem Status nach abgeschlossener Ausbildung.
Einsatzspezifischer Operationskurs für fortgeschrittene Einheiten.
Marsch mit Karte und Kompass zu vorgegebenen Punkten; prüft Navigation unter Belastung.
Informationstag für angehende Schweizer Wehrpflichtige vor der Rekrutierung.
Fallschirmjäger- und Kommandotradition der belgischen Streitkräfte.
Polizeidienstvorschrift zur Beurteilung der Polizeidiensttauglichkeit; listet Merkmale, die die Tauglichkeit ausschließen.
Strukturierung des Trainings in Zyklen: Makro (Monate), Meso (Wochen) und Mikro (eine Woche).
Spezialisierung im Schutz gefährdeter Personen, u.a. bei BKA und Bundespolizei.
Standardisierte Selbstauskunft zu Eigenschaften wie Belastbarkeit, Gewissenhaftigkeit und Teamfähigkeit.
Mehrstufiger Prozess zur Feststellung von Eignung, Leistung und Befähigung für eine Laufbahn oder Einheit.
Prüft das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Koordination und Bewegung unter Anforderung.
Landesgesetz, das die Eingriffsrechte der Polizei regelt.
Polizei Luxemburgs, im Jahr 2000 aus Polizei und Gendarmerie fusioniert.
Zweistufige Struktur der belgischen Polizei aus Police Locale und Police Fédérale. Niederländisch: Geïntegreerde Politie.
Luxemburgischsprachige Marke und Bezeichnung der Police Grand-Ducale.
Medizinische Eignungsprüfung für den Vollzugsdienst aus Seh- und Hörkraft, BMI, Blutbild, Orthopädie und psychologischer Anamnese.
24-monatige Grundausbildung der österreichischen Polizei. Seit 2024 ist die sportliche Leistungsüberprüfung Teil der Ausbildung, nicht mehr des Auswahlverfahrens.
Örtliche Dienststelle der österreichischen Polizei. Pendant zum deutschen Polizeirevier.
Schweizer Bezeichnung für eine Polizeiorganisation (Kantons-, Stadt- oder Gemeindepolizei).
Offizielle Bezeichnung des Eignungstests mehrerer Schweizer Korps, bestehend aus Theorie- und Sportteil.
Zweijährige Polizeigrundausbildung in der Schweiz, abgeschlossen mit dem eidgenössischen Fachausweis.
Medizinische Eignungsuntersuchung im Polizei-Einstellungsverfahren auf Basis der PDV 300.
Simulation eines Führungskräfte-Tagesablaufs unter Zeitdruck: priorisieren, entscheiden, begründen.
In Vorbereitungsquellen genannter Abschnitt der KSK-Auswahl. Offiziell gliedert sich das Potenzialfeststellungsverfahren in Teil I und Teil II.
Offizielles, reformiertes KSK-Auswahlverfahren in zwei Teilen (Teil I/II) mit körperlichen, kognitiven, koordinativen und psychologischen Prüfungen; ersetzt das frühere Eignungsfeststellungsverfahren.
Historische Bezeichnung vor 1972, heute meist SEK; in Österreich (EKO Cobra) noch gebräuchlich.
Computergestützter Testteil im österreichischen Polizei-Aufnahmeverfahren.
Misst die motorische und kognitive Reaktionszeit auf Reize.
Erstansprechpartner der Bundeswehr für Interessenten.
Militärische Grundausbildung in der Schweizer Armee.
Eignungsabklärung der Schweizer Armee, in der Tauglichkeit und Funktion festgelegt werden.
Ehemalige Soldaten oder Wehrübende, die der Bundeswehr als Reserve zur Verfügung stehen.
Simulation einer Einsatzlage (z.B. Befragung, Eskalation); bewertet Kommunikation, Deeskalation und Entscheidung.
DPT-Modul: dreidimensionale Objekte gedanklich drehen und Netzformen erkennen.
Befristetes Dienstverhältnis, meist 4, 8, 12 oder 25 Jahre.
Österreichischer Hersteller des Wiener Testsystems.
Als Milizarmee organisierte Streitkräfte der Schweiz.
Prüfung der Schwimmfähigkeit über Strecke und Zeit, teils mit Streckentauchen oder Bergen einer Last (SEK, KSM).
Anforderung an den Visus unkorrigiert oder korrigiert je nach Bundesland; LASIK wird oft nach einer Wartezeit akzeptiert.
Prüfung der Sehschärfe; Mindestwerte je Behörde, teils mit oder ohne Sehhilfe.
Taktische Spezialeinheit der Länderpolizeien für hochriskante Festnahmen, Geisel- und Terrorlagen; jedes Bundesland hat ein eigenes SEK.
Niederländischer Begriff für die polizeilichen Auswahlprüfungen in Belgien.
Im Schweizer Sicherheits- und Militärbereich gebräuchlicher Begriff für das Auswahl- und Selektionsverfahren. Entspricht dem deutschen Auswahlverfahren.
Einheitsspezifische Ausbildung nach der AGA, je nach Verwendung drei bis neun Monate.
Bildungseinrichtung des österreichischen Innenministeriums für die Polizeiausbildung.
Behördliche Prüfung der Vertrauenswürdigkeit für sicherheitsempfindliche Tätigkeiten; in der Bundeswehr über den MAD in den Stufen Ü1 bis Ü3.
Sondereinheit der Stadtpolizei Zürich.
Spezialkräfte des belgischen Heeres, Teil des Special Operations Regiment.
Dachverband der belgischen Spezialoperationskräfte seit 2018, hervorgegangen aus der Para-Commando-Tradition.
Prüft seit 2024 die körperliche Eignung im Aufnahmeverfahren, unter anderem per Fahrradergometrie.
Grammatik, Rechtschreibung und Textverständnis im Einstellungstest.
Sprung aus dem Stand zur Messung der Sprungkraft.
Österreichische Musterung zur Feststellung der Wehrtauglichkeit.
Marschform, bei der von einem Punkt sternförmig mehrere Ziele angelaufen werden, oft unter Zeit- und Schlafdruck.
Materielles Strafrecht, prüfungsrelevant im EAV.
Verfahrensrecht im Strafprozess, prüfungsrelevant im EAV.
Streitkräftegemeinsame Unterstützungskräfte der Bundeswehr.
Einzelinterview unter bewusstem Druck mit Provokation und schnellen Wechseln; bei SEK-Kandidaten zwingend.
Standardisiertes Gespräch mit festen Fragen und Bewertungskriterien für vergleichbare Beurteilungen.
Spezialeinsatzkommandos der Polizei Nordrhein-Westfalen mit Standorten in Düsseldorf, Köln, Dortmund, Essen und Münster — die größte SEK-Struktur Deutschlands.
Spezialeinsatzkommandos der Bayerischen Polizei mit Standorten in München, Nürnberg und Mittelfranken — bekannt für besonders harte Auswahl und enge Anbindung an USK und Spezialkräfte-Verbund.
Musterungsgrade: T1 uneingeschränkt tauglich, T2 mit Einschränkungen, T3 nicht wehrdienstfähig.
Trainingskonzept, das sich an Einsatzprofilen statt an Sportart-Ästhetik orientiert.
Reduktion des Trainingsvolumens vor Test oder Wettkampf, bei Auswahlverfahren rund ein bis zwei Wochen.
Medizinische Prüfung der Eignung für Tauchverwendung, vor allem bei Kampfschwimmern.
Organisation des Zivil- und Katastrophenschutzes mit eigenem Auswahlverfahren aus Fitness-Test und Assessment.
Einsatzgruppe Tigris des fedpol (Bundeskriminalpolizei), Spezialeinheit auf Bundesebene.
Im neuen Verfahren bewertetes Kriterium, wie schnell ein Bewerber unter Anleitung Fähigkeiten verbessert.
Regeln zur Zulässigkeit von Tätowierungen: meist nicht sichtbar in Dienstkleidung, keine verfassungsfeindlichen oder diskriminierenden Motive, Hals/Gesicht oft tabu.
Laufbahnbewerber für die Unteroffizierlaufbahn.
Mittlere Dienstgradgruppe: ohne Portepee (z.B. Stabsunteroffizier) und mit Portepee (Feldwebeldienstgrade).
Bayerische Zugriffseinheit der Bereitschaftspolizei mit ausgeprägter taktischer Ausbildung, aber kein klassisches SEK.
Unité Spéciale de la Police der Police Grand-Ducale für Terrorbekämpfung, Geiselbefreiung und Personenschutz.
Schiffsbordeinsatz zum Aufbringen und Durchsuchen; Aufgabe des KSM.
Aufnahme in ein Beamtenverhältnis. Polizei und viele Behörden stellen Bewerber zunächst als Beamte auf Widerruf ein.
Pflicht zum Eintreten für die freiheitlich-demokratische Grundordnung; teils per Regelanfrage beim Verfassungsschutz geprüft.
Grad der gesundheitlichen Eignung für bestimmte militärische Verwendungen.
Maximale Sauerstoffaufnahme; Kennzahl der aeroben Leistungsfähigkeit, etwa über Cooper- oder Beep-Test geschätzt.
Erste Filterstufe aus Unterlagen und Basistests, die ungeeignete Bewerber vor dem Hauptverfahren aussortiert.
Beamtenrechtliche Ausbildungs- oder Studienzeit, die mit der Laufbahnprüfung endet.
Persönliches Auswahlgespräch, als Einzel- oder Gremiengespräch.
Gesamtheit der medizinischen Tauglichkeitsprüfung, je nach Einheit ein bis drei Tage.
Österreichischer Rechtsbegriff für uniformierte, bewaffnete Verbände wie die Bundespolizei.
Haltung aus Pflichterfüllung, Disziplin und Teamgeist, oft im Vorstellungsgespräch abgefragt.
Polizei für Schifffahrt und Gewässer.
Regelt disziplinarische Verfahren in der Bundeswehr.
Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung, Spezialeinheit der Wiener Polizei.
Gesundheitliche Eignung für den Wehrdienst.
Schweizer Pendellauf-Variante mit Richtungswechseln im Sporttest.
Computerbasierte kognitive Testbatterie der Schuhfried GmbH mit über 100 Einzeltests; verbreitet bei Polizei, Bundeswehr und SEK.
Ermittlungsdienst des Zolls, vergleichbar mit der Kriminalpolizei.
Zentralstelle für Zollermittlungen mit eigenem Auswahlverfahren.
Taktische Zugriffseinheit des Zolls, vergleichbar mit einem SEK.
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Die meistgestellten Fragen zu Spezialeinheiten, Tests und Vorbereitung — kompakt beantwortet.
Ein Auswahlverfahren prüft Bewerber für Spezialeinheiten von Polizei oder Militär mehrstufig — körperliche Leistung, Schießen, Schwimmen, Stressresistenz, kognitive Aufgaben unter Belastung und psychologische Eignung. Je nach Einheit dauert es wenige Tage (z. B. SEK-EAV) bis mehrere Wochen (PFV KSK, EFL Kampfschwimmer).
Deutschland: KSK, KSM/Kampfschwimmer, GSG 9, SEK, MEK, BFE+, Feldjäger. Österreich: Jagdkommando, EKO Cobra. Schweiz: AAD 10, Fallschirmaufklärer, Militärpolizei-Spezialdetachemente. Belgien/Luxemburg: DSU/CGSU, Special Forces Group.
Das SEK (Spezialeinsatzkommando) ist die uniformierte Zugriffseinheit für Hochrisiko-Lagen — Geiselnahmen, bewaffnete Festnahmen, Personenschutz. Das MEK (Mobiles Einsatzkommando) arbeitet verdeckt in Zivil, Schwerpunkt Observation und Festnahme im öffentlichen Raum gegen Organisierte Kriminalität.
Der Cooper-Test ist ein 12-Minuten-Lauf, in dem die maximal zurückgelegte Distanz gemessen wird. Standard-Fitness-Test bei nahezu allen Polizei- und Militär-Auswahlverfahren in DACH. Realistische Werte für Spezialeinheiten: 3000 m und mehr.
Für reguläre Polizei- und Militärlaufbahnen typischerweise 3 bis 6 Monate. Für Spezialeinheiten (SEK, KSK, GSG 9, Kampfschwimmer) empfehlen wir 12 bis 24 Monate strukturiertes Training mit Schwerpunkt Grundlagenausdauer, Lastentragen, Wasser und mentaler Belastbarkeit.
Ja. Sämtliche Spezialeinheiten in DACH sind seit Jahren formal für Frauen geöffnet — KSK, GSG 9, SEK, Kampfschwimmer, Jagdkommando. Die körperlichen Mindestleistungen sind geschlechtsneutral identisch, werden nicht abgesenkt. Die Anzahl weiblicher Operatorinnen ist bislang gering, steigt aber.
Allgemein: deutsche (bzw. nationale) Staatsangehörigkeit, einwandfreies Führungszeugnis, volle körperliche und psychische Tauglichkeit, Sicherheitsüberprüfung (meist Ü3), Mindestalter ca. 18, Höchstalter je nach Einheit 30–35 Jahre. Polizei-Spezialeinheiten setzen 2–4 Jahre Streifendienst voraus, das KSK 2+ Jahre Truppendienst.
Das KSK ist ein militärischer Verband der Bundeswehr (Heer) für Auslandseinsätze im Hochrisikobereich — Spezialaufklärung, Direktoperationen, Geiselbefreiung weltweit. Die GSG 9 ist eine polizeiliche Spezialeinheit der Bundespolizei mit Schwerpunkt Antiterror und Hochrisiko-Zugriffen im Inland. Anderer Auftrag, andere Rechtsgrundlage, andere Ausbildung.