Drei bewaffnete Einsatzkräfte in taktischer Ausrüstung — Polizei und Bundeswehr
Mental

Wehrhaftigkeit: Der Schlüssel zur Vorbereitung auf Krisen

22. April 2025 · Erschienen in der Frankfurter Rundschau

Angesichts wachsender Bedrohungen auf nationaler und internationaler Ebene stellen sich immer mehr Menschen die Frage, wie Deutschland seine Wehrhaftigkeit stärken kann — möglichst ohne die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Samuel Come und Denis Pfeifer von NXTGEN Athlete GmbH haben ein Trainingskonzept entwickelt, das körperliche Fitness, mentale Stärke und taktisches Denken verbindet. Im Folgenden erklären die beiden den Unterschied zwischen Wehrpflicht und Wehrhaftigkeit.

Der Unterschied zwischen Wehrpflicht und Wehrhaftigkeit

„Die Diskussion über eine mögliche Rückkehr der Wehrpflicht ist wichtig — aber mindestens genauso relevant ist die Frage, wie wir Wehrhaftigkeit in der Bevölkerung fördern können", sagt Denis Pfeifer. „Dabei geht es darum, das Bewusstsein für die Bedeutung von körperlicher und geistiger Belastbarkeit zu schärfen. Wenn mehr Menschen auf Notfälle vorbereitet sind, verbessert das die gesamtgesellschaftliche Handlungsfähigkeit."

Wehrpflicht meint eine gesetzlich vorgeschriebene Dienstzeit im Militär. Wehrhaftigkeit geht weiter: Es geht um eine generelle körperliche und mentale Bereitschaft, im Ernstfall — sei es durch Angriffe, Krisen oder Naturkatastrophen — handlungsfähig zu bleiben.

Ein praktisches Beispiel: Beim Hochwasser im Ahrtal hätten körperlich fitte Bürger schneller und effektiver helfen können — bei der Versorgung von Betroffenen, beim Aufräumen, bei der Unterstützung von Rettungskräften. Wehrhaftigkeit bedeutet nicht, dass jeder Bürger sofort zum Militär muss. Es bedeutet, grundsätzlich in der Lage zu sein, in Krisensituationen eingreifen zu können.

Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung

Der Rückgang der Bewerberzahlen bei Bundeswehr und Spezialeinheiten zeigt: Immer weniger junge Menschen wollen sich für den Dienst an der Gesellschaft engagieren. Das führt nicht nur zu weniger Rekruten, sondern dazu, dass Anforderungen gesenkt werden, um mehr Bewerber zu gewinnen. Eine Entwicklung, die die Sicherheitsstruktur langfristig schwächt.

„Die Sorge, im Ernstfall nicht handlungsfähig zu sein, wird immer größer", berichtet Samuel Come. „Oft fehlt es an der körperlichen Fitness und mentalen Bereitschaft, die notwendig wären, um in Krisensituationen angemessen reagieren zu können."

Individuelles Training für taktische Athleten

NXTGEN Athlete GmbH hat sich auf diese gesellschaftlichen Veränderungen eingestellt. Statt auf vorgefertigte Programme setzt das Unternehmen auf individuelle Vorbereitung, die sich an der Realität orientiert.

„Wir coachen so, wie wir es selbst gebraucht hätten — klar, direkt und ehrlich", sagt Denis Pfeifer. „Heute geht unser Coaching weit über den militärischen Bereich hinaus. Auch Polizei, Zoll, Feuerwehr und Rettungsdienste vertrauen auf unsere Expertise."

Samuel Come und Denis Pfeifer nehmen keine explizite politische Position zur Wehrpflicht ein. Ihr Beitrag ist ein anderer: Sie bereiten die nächste Generation taktischer Athleten auf die Herausforderungen der Zukunft vor — mit ganzheitlichem Ansatz, der körperliche Fitness, Regeneration und Ernährung gleichermaßen einschließt.


Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Frankfurter Rundschau.

Zum Original-Artikel →

Bereit für dein Auswahlverfahren?

Buch dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch.

Erstgespräch buchen →
Erstgespräch buchen